Almuth Lütkenhaus 
„Pan“ 1960er Jahre 

Vollplastische Figur eines aufrecht stehenden Pans mit Schwanz und Hörnern. Die Beine stehen in leichter, tänzerischer Schrittstellung. Der Kopf der Figur mit spitz zulaufendem Kinnbart ist hoch erhoben. Die lange an den Mund angesetzte Flöte wird spielerisch in die Luft gestreckt und in beiden Händen mit gespreizten Fingern gehalten. Die Bronzeskulptur steht auf einem Sockel (Maße: 1,01X0,33X0,33 m) mit Bodenplatte (Maße: 0,09X0,60X0,60 m) aus Anröchter Dolomit. Die Pan-Skulptur wurde auf Initiative von Oberbaurat August Dambleff, der mit dem Ehepaar Lütkenhaus persönlich bekannt war, als „Kunst am Bau“ angeschafft. Lütkenhaus lebte und arbeitete als Bildhauerin 1955-66 in Hamm. Nach ihrer Trennung von Erich Lütkenhaus, mit dem sie seit 1952 verheiratet war, wohnte sie zwischen 1962 und 1966 in Soest, bevor sie nach Kanada übersiedelte. Inter- nationales Aufsehen und jahrelange Auseinander- setzungen erregte ihre Kreuzigungsdarstellung für das Theologische Emmanuel College der Universität Toronto mit einer Frauenfigur als Korpus („Crucified Woman“).
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